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<  -> Der Tempel

Thema: Gottvater oder Göttinmutter?

Grauer Wolf
Verfasst am: 12 Dez 2017 22:31 Keine Komplettzitate verwenden!
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Auf Spiegel Online ist heute ein Beitrag erschienen, in welchem sich Frau Margarete Stokowski ernsthaft däruber aufregt, daß es »Vater unser...« heißt und daß Gott ganz allgemein als männlich wahrgenommen wird. Die Schwedinnen seien da schon viel weiter.

In der Diskussion des Beitrags kommt bald eimal ein Kommentar hierzu, der die Sache meiner Meinung nach ziemlich treffend auf den Punkt bringt: Wir waren in der Diskussion um den Lieben Gott und sein Bodenpersonal schon einmal weiter fortgeschritten als der moderne Feminismus des jungen 21. Jahrhunderts.

Ich persönlich halte es für ziemlich krank, ernsthaft über das Geschlecht des imaginären Subjekts einer kollektiven Wahnvorstellung diskutiereen zu wollen. Wir sollten eher darüber diskutieren, wie wir uns dieser Wahnvorstellung ein für alle Mal entledigen können -- ohne hierbei gleich alle Grundsätze der Ethik aufzugeben. Das Christentum (und die allermeisten anderen Religionen auch) haben diese ethischen Grundsätze über Jahrtausende entwickelt und verfeinert. Diese nun einfach aufzugeben wäre dumm. Aber diese Grundsätze lassen sich auch ohne die Illusion eines Gottvaters oder einer Göttinmutter aufrecht erhalten.

Die vor 176 Jahren geäußerten Ansichten eines Karl Marx zu diesem Thema erscheinen mir jedenfalls deutlich moderner als die heute angebrachten einer Margarete Stokowski.

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EMP Gothic

Phönix75
Verfasst am: 12 Dez 2017 23:17 Keine Komplettzitate verwenden!
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Dümmliche Auswüchse des Genderwahns. Was anderes ist das nicht. Wir haben ja auch sonst keine Probleme.
Ich sage nur: die Papierkörbin

Da kannst dir nur mit der Hand vor den Kopp kloppen.^^
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Bloody Arthur
Verfasst am: 13 Dez 2017 00:12 Keine Komplettzitate verwenden!
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Ehrlich gesagt interessiert mich diese Debatte herzlich wenig...

Aber ich stelle mir gerade einen Priester vor dem total wichtig ist das Gott einen Penis hat... und als nächstes wird dann die Größe ausdiskutiert...

Ich finde religiöse Menschen sollten generell aufhören die Vorgaben ihrer Schriften wörtlich zu nehmen.
Der glaube sollte für den jeweiligen Menschen individuell gestaltbar sein, der Eine hat halt einen Mann vorm inneren Auge der Andere ne Frau. Darauf kommt es doch nicht an, wichtig sollte nur sein das es den religiösen Menschen kraft gibt...
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izento
Verfasst am: 13 Dez 2017 09:38 Keine Komplettzitate verwenden!
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Natürlich ist der Wüstendämon Jhwh bzw. Allah männlich.
Man kann kein "Vater unser" beten oder "Herr im Himmel" anrufen, wenn man sich ein geschlechtsloses Subjekt vorstellt.
Wie sollte denn Christus gezeugt worden sein, wenn nicht durch einen männlichen Gott?
...

Und natürlich ist meine obige Argumentation genauso ein Blödsinn wie die Genderifizierungsargumentation der Frau Stokowski und anderer.

Es ist sowas von sch...egal ob "Gott" nun männlich oder weiblich (wie bei den Dianerinnen) oder trans oder sonstwas ist.

Solange irgendeine Religion ein Prinzip personifiziert um es anzubeten, kommt immer nur Unsinn dabei raus.
Da sind die (theistischen) Satanisten nicht besser, als Christen und Moslems.

Das Problem liegt darin, daß unsere Gesellschaft einfach noch viel zu stark religiös geprägt ist.


Nachtrag:
Ausserdem wurde alten Quellen zufolge bis vor ca. 2500 Jahren von den Israeliten das Götterpaar Baal(im) und Ashtoreth (Astarte) angebetet. (vgl. Richter 10:6).
Dabei hatte die "Mondgöttin" eine genauso wichtige Rolle wie Baal.
Die Christen sind doch selbst Schuld, daß danach nur noch Jhwh angebetet werden durfte.
http://www.internationalstandardbible.com/A/ashtoreth.html

In den "normalen" Quellen (Wiki / Christliche Seiten) findet man darüber natürlich Nichts. Die "Kirche" hat eben das Patriarchat so gewollt und will es heute noch.


Zuletzt bearbeitet von izento am 13 Dez 2017 13:20, insgesamt einmal bearbeitet

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blacksister
Verfasst am: 13 Dez 2017 13:16 Keine Komplettzitate verwenden!
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Kann man nur mit dem Kopf schütteln.
Ich möchte auch mal so ein Leben haben, wo mein größtes Problem ist, ob Gott nun männlich ist und warum Engel geschlechtslos sind.
Über so einen Stuß nachdenken und dann darüber aufregen kann man doch echt nur, wenn man nix weiter zu tun hat.
Das ist wie die Tante heut beim Einkaufen, die mich wissen lies, dass sie mein Fluchen gehört hat. Rolling Eyes
Können die sich nicht mit normalen Dingen befassen, z.B. ihrem eigenen Leben?!

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Ach und könnt' ich doch nur ein einz'ges Mal
die Uhren rückwärts drehen!
Denn wie viel von dem,
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hätt' ich lieber nie gesehn.


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CharlotteSchlotter
Verfasst am: 13 Dez 2017 22:14 Keine Komplettzitate verwenden!
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Ein klassisches First-World Problem.
Mir erschließt sich nicht, was an Gott als Mann schlechter sein soll als an Gott als Frau. Ich finde, in dieses männlich vs. weiblich wird zu viel reininterpretiert, was nicht da ist. Die Welt ist keine bessere oder schlechtere, weil wir nicht "Mutter unser" beten. Was auch immer sich jemand davon erhofft, Gott zu einer Frau zu machen - wirkliche Probleme löst man damit nicht.

Religion als Wahnvorstellung zu bezeichnen finde ich allerdings nicht in Ordnung. Jeder Mensch erklärt sich die Welt auf seine Weise und wir alle greifen dabei auf Erklärungsmechanismen zurück, die nicht belegbar sind. Zu glauben, alles lässt sich wissenschaftlich erklären, könnte man ebenso als Wahnvorstellung bezeichnen Laughing
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Grauer Wolf
Verfasst am: 14 Dez 2017 01:27 Keine Komplettzitate verwenden!
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Zitat:
Zu glauben, alles lässt sich wissenschaftlich erklären, könnte man ebenso als Wahnvorstellung bezeichnen Laughing


In der Tat. Und mancher, der sich Wissenschaftler nennt, ist leider dieser Wahnvorstellung verfallen. Wissenschaft kann bestenfalls Antworten auf die Frage nach dem »wie« geben, aber niemals nach dem »warum« -- und schon gar nicht nach dem »sollen wir oder sollen wir nicht«.

Und selbst Wissenschaftler, die sich auf die Erklärung des »wie« beschränken, führen oft irgen-welchen Hokuspokus ein (dunkle Masse, dunkle Energie, Inflation, Big Bang, Big Crunch, etc.), um die klaffenden Löcher im wissenschaftlichen Weltbild zu stopfen.

Ein ehrlicher Wissenschaftler sollte dazu stehen können, daß die Wissenschaft Grenzen hat und daß auch das beste wissenschaftliche Weltbild nicht geschlossen ist sondern Löcher hat. Wer sich dies nicht eingestehen will, kann genauso gut an den Lieben Gott glauben.



Übrigens läßt sich die »Begegnung mit Gott« im Labor durch Stimulation bestimmter Hirnareale künstlich und auf Knopfdruck auslösen. Insofern stehe ich zu meinem zugegebenermaßen etwas überspitzt formulierten Begriff der Wahnvorstellung: Gott existiert nur als Vorstellung im Gehirn mancher Menschen.

Spektrum Gehirn & Geist 2/2002 (PDF)
Welt: Eine Verabredung mit Gott

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Demon89
Verfasst am: 14 Dez 2017 05:31 Keine Komplettzitate verwenden!
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*gibt CharlotteSchlotters und Grauer Wolfs Beitrag einen Like*


In der Tat ist die Frage, ob Gott nun männlich oder weiblich ist nur alberner Genderwahnsinn. Gott ist allmächtig und er ist kein Mensch, damit ist es nicht nötig, dass er ein Geschlecht benötigt (wäre mir auch neu, dass sich Gott fortpflanzen müsste Rolling Eyes ). Man könnte ja genau so gut (und eigentlich noch passender) das Neutrum verwenden, obwohl man wohl sagen muss, dass sich das dann wahrscheinlich sehr merkwürdig anhört und nicht Bibelkonform ist^^

Das man überhaupt eine männliche Vorstellung von Gott nach der Bibel hat, sollte man *Achtung! Wortkrüppel!*. lieber soziologisch/historisch erklären anstatt sich darüber zu streiten.
Meiner Meinung nach gibt es dafür nämlich genau zwei Gründe:
1. Eine Person mit Eigenschaften lässt sich leichter anbeten/vergöttern als ein neutrales etwas. Dies ist der Fall, weil wir uns dessen Taten besser vorstellen können, da es uns ähnlicher ist. Gottes Vorstellung besteht aus den positiven Eigenschaften der Menschen, die man bis ins Unvorstellbare vervielfältigt. Somit ist die Vorstellung einfacher, wenn Gott menschenähnlicher ist (auch wenn er nie ein Mensch sein darf).
2. Die Geschichte der Menschheit hat eine Gesellschaft geschaffen, die bis in unsere heutige Zeit sehr stark vom männlichen Geschlecht dominiert ist. Da Gott nun allmächtig ist und er menschenähnlich sein sollte, ist es natürlich nur logisch, dass er männlich ist, da in den damaligen Gesellschaften ja die Männer hierarchisch über den Frauen standen.


Aber letzten Endes ist es nicht wichtig, ob Gott männlich, weiblich oder geschlechtslos ist. Am Ende ist er doch nur ein Teil der Geschichte eines Buches.

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izento
Verfasst am: 14 Dez 2017 10:21 Keine Komplettzitate verwenden!
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CharlotteSchlotter schrieb am 13 Dez 2017 21:14 (zum Originalbeitrag) :

Religion als Wahnvorstellung zu bezeichnen finde ich allerdings nicht in Ordnung.

Dieses Argument kommt, wenn überhaupt, meist nur von den Nihilisten die ihren Gott "Nichts" und ihre Propheten "Wissenschaftler" viel mehr anbeten als die meisten religiösen Menschen. Wink

Wobei ich gerade heute morgen darüber nachgedacht hatte, ob man "Gothic" mit dem Glauben an die "höhere Ordnung der Vergänglichkeit", nicht auch als Religion bezeichnen könnte.

Wir kämen allerdings niemals auf die Idee "Gevater Tod" zu personifizieren oder uns über sein Geschlecht zu streiten. Razz

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Wurdalak
Verfasst am: 15 Dez 2017 00:04 Keine Komplettzitate verwenden!
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CharlotteSchlotter schrieb am 13 Dez 2017 21:14 (zum Originalbeitrag) :
Religion als Wahnvorstellung zu bezeichnen finde ich allerdings nicht in Ordnung. Jeder Mensch erklärt sich die Welt auf seine Weise und wir alle greifen dabei auf Erklärungsmechanismen zurück, die nicht belegbar sind.
Trotz allem bleibt es Wunschdenken, eine in sich selbst zusammengespinzte Illusion.

Sorry, ich bin halt mal Realist, der ungläubige Thomas, der nur durch Beweise überzeugt werden kann und bis jetzt hat sich mir nicht mal im Ansatz eine Gottheit oder ein höheres Wesen offenbart.
Darum bleibe ich mit beiden Füssen am Boden der Tatsachen und nehme das Leben so wie es ist, ohne mein Tun und Handeln auf ein höheres Wesen zu fixieren, das wäre Zeitverschwendung und reiner Selbstbetrug.

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