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EMP Gothic

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<  -> Schwarz Hören

Thema: Warum immer der übliche Elektro auf Schwarzen Nächten?

Svartur Nott
Verfasst am: 06 März 2014 17:07 Keine Komplettzitate verwenden!
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Ich habe mir gerade Theudas' Mixtape der "Most Overplayed Elektrosongs" angehört und halte sie für einen wunderbaren Spiegel der auf Gothic-Veranstaltungen gespielten Musiklandschaft.

Doch es ärgert mich: Wenn ich meine vergangenen Schwarzen Tanzveranstaltungen Revue passieren lasse, stelle ich fest, dass beim Elektrobereich wirklich fast ausschließlich nur "neuer" und eben sattsam bekannter Elektro gespielt wird (Marke poppig oder technoid). Wo bleiben Elektro-Wave/DarkElektro/EBM??? Oder mal ausgefallene und unbekannte Elektrostücke, gerade wenn es keinen "Oldie-Bereich" gibt?
Trauen sich die DJs das nicht oder kennen sie selbst nichts Anderes (speziell an jüngere DJs gedacht)? Oder liegt es am Publikum? Was meint ihr dazu?

Gruß
Svartur Nott
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EMP Gothic

20140310v1
Verfasst am: 06 März 2014 19:35 Keine Komplettzitate verwenden!
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Wenn man sich die Musik ansieht, ob direkt bewusst oder nur aus Erfahrung wird man durchaus tiefe Unterschiede in der Musik ziehen können. Ich nannte diese mal als leeren die reinen körperlichen Triebe anregenden Rhytmen und ein in Rhytmus gebrachte Geistigkeit (Träumerei). Es gibt hier immer Formen die dies mehr oder weniger in sich tragen, diese Form trägt es jedoch am wenigsten in sich. Das Resultat ist das von vielen verlachte rumzucken und auch der Konsum von Stimulanzien, vorallem auch zum aufputschen (Wodka Red Bull), was sich dann noch besser verkauft durch den Bewegungsdrang gemischt mit den aufputschenden Effekt, Nebenbei sorgt der aufputschende Effekt noch, dass die Müdigkeit (Red Bull) nicht schwindet und mehr Alkohol verkauft wird.

Ich unterstelle nicht das einige diese Wirkung bewusst so einschätzen in der Musik, es hat die Erfahrung eher bestätigt, dass so eine Wirkung eintritt. Also ist es das Publikum wie auch die Djs, darum unterscheiden sich auch Lokale der schwarzen Szene heute nicht von normalen Discos, hier spielt die Atmosphäre mit, freilich auch das einige diese dann meiden und das Kollektiv schon für diese neue "Atmosphäre" empfänglicher ist.

Jede Musik hat klar ihre Wirkung auf Organismen als Schwingungen, zeigt sich auch in der Natur, wie in der Historie, wo Musiker immer hoch geschätzt wurden. So hat auch klar die musikalische Form ihre Entsprechung und Verträglichkeit, wie auch ihre Prägung durch dauernde Beschallung. Die Degeneration von "träumenderer" und/oder "das Ideal des Taktes darstellender" Musik (vor allem hier auch der Hip Hop, der heute so beliebt ist) ist mit der Degeneration von Kultur ident.


Zuletzt bearbeitet von 20140310v1 am 06 März 2014 19:42, insgesamt einmal bearbeitet
MysticaObscura
Verfasst am: 06 März 2014 19:39 Keine Komplettzitate verwenden!
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Ich vermute, dass es am Publikum liegt. Clubs sollen halt eher die jungen Leute ansprechen. Durchschnittlich ist daran wohl auch mehr zu verdienen.
Und ich wage mich, einfach mal zu behaupten, dass doch sehr viele gerade wegen dieser Musik in die Szene gekommen sind und diese auch ausschließlich hören.
Diese wollen von "Oldies" nichts mehr wissen. Wenn dann in Clubs alter Kram gespielt wird, siehts für die Betreiber dann düster, im wahrsten Sinne des Wortes, aus.

Irgendwo laufen natürlich immer noch die alten Sachen, das sind dann die Tanzveranstaltungen im kleinen Rahmen, meist auch nur 1x im Monat.
Das Publikum ist da auch normalerweise wesentlich durchwachsener, indem alle Altersklassen gut vertreten sind.

_________________
„Tu was du willst, soll sein das ganze Gesetz“
(Aleister Crowley)


Viele Grüße
MO
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theudas
Verfasst am: 06 März 2014 20:27 Keine Komplettzitate verwenden!
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@Svatur

Freu dich auf den 04.04. Schwarze Nacht im Dr. K mit nur sehr wenig Standardmusik wenn es sich nicht ganz vermeiden lässt, das kommt darauf an wie das Publikum an dem Abend drauf ist.

Ihr habt ja noch das Vergnügen, dass ihr verschiedene DJs bei euch habt die sich abwechseln, da sollte doch ein wenig Variation drin sein.

In meinen Augen ist es so:

Wenn man etwas unbekanntes spielt hören viele auf zu tanzen, sie kennen es ja nicht.
Das merkt natürlich der DJ sehr schnell und er merkt auch, dass die Dinge die gut laufen im Grunde genommen immer gut laufen.
Da ein DJ immer daran gemessen wird wie viel die Leute getanzt haben und nicht wie gut die Musik war, die er gespielt hat spielen also viele immer dieselben 50 Songs + 10 andere am Anfang wenn noch niemand da ist.

Das hat jetzt natürlich auch wieder einen Effekt auf die Gäste:
Die, die noch nicht so oft da waren freuen sich darüber, dass Songs laufen die man eben auch so durchaus kennt, die, die oft da waren und es langsam nicht mehr hören können bleiben langfristig weg.
Es nützt ja scheinbar nicht sich etwas zu wünschen wenn doch immer nur dieselben 2 Songs der Band XYZ gespielt werden etc.

Ich habe es auch schon erlebt, dass ein DJ der "nur neue deutsche Härte" aufgelegt hat die Bands die ich mir gewünscht habe nichtmals kannte. Eisheilig, Übermutter, etc.
Svartur Nott
Verfasst am: 07 März 2014 10:48 Keine Komplettzitate verwenden!
männlich, 29 Jahre


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Beiträge: 585
Themen: 24
Guten Morgen

Im Grunde genommen bin ich ähnlicher Meinung wie ihr. Auch ich halte das Publikum für ton-angebend. Mir ist ebenfalls aufgefallen, dass gerade die jüngeren Jahrgänge sich eher jene Standard-Elektro-Musik wünscht.

@ Mystica Obscura: Allerdings habe ich durch Gespräche und dem Studieren der Wunschlisten (ja, ich nehme mir immer die Muße und schaue sie mir genau an) den Eindruck, dass auch aus dieser Altersgruppierung weit mehr Variation gewünscht wird, wennauch verhältnismäßig wenig aus 80ern oder 90ern.

Da liegt es nun am DJ darauf zu reagieren. Wie von Theudas treffend beschrieben, kann es wirklich bei sehr unbekannten Liedern vorübergehend zu einer Leerung der Tanzfläche kommen, jedoch sind die Menschen meist zum Tanzen überhaupt angereist, also werden sie selbst bei unbekannteren Stücken tanzen, meine ich, allein schon deshalb, weil der, Rhytmus meist derselbe ist. Und, wie Ignis bereits kritisch betrachtete, ist dieser für Einige ausschlaggebend "abzuzappeln".

Natürlich darf man bei der Fragestellung nicht außer Acht lassen, um was für Veranstalter es sich handelt: Sind es Clubs/Discotheken, die auf größten Profit aus sind und daher möglichst viel Publikum anziehen wollen oder dann doch eher kleinere Veranstalter, die dem schwarzen Besucher einfach nur einen angenehmen Abend bieten möchten? Denn das beeinflusst natürlich das handeln der DJs und letztlich die Musikauswahl.

Ich meine: DJs sollten mehr Mut zur Abwechslung zeigen und einfach auch mal das spielen, was nicht wirklich JEDER kennt, auch wenn dann gemault wird. Es wird ja nicht erwartet, ausschließlich Unbekanntes zu spielen, aber so 25-50% wäre schon wünschenswert. Tänzer wird es immer geben, und die jüngere Fraktion kommt dann auch mal in den Genuss von guten, älteren Stücken. Wem das dann nicht passt, der kann dann ja zuhause bleiben, mich würde es nicht stören - höchstens den Veranstalter, weil er ein paar Getränke weniger abgesetzt hat...

@ Theudas: Da ich seit Herbst nicht mehr im Land der 1000 Seen weile (dagegen im Schwabenland), komme ich vorerst nicht in den Genuss der Schwarzen Nacht im Dr.K.
Diese ist vom Typ her eine der kleinen Veranstaltungen von Schwarzen für Schwarze, wo sich jeder wohlfühlt. Glücklicherweise findet man solche Kleinode ab und an noch im Lande.

PS: Die Sache mit dem NDH-DJ, der Eisheilig nicht kannte, ist wirklich traurig... aber hoffentlich nur eine Einzelerscheinung.

So, Uni ruft, ich wünsche einen angenehmen Freitag.
S.N.
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Endzeitstille
Verfasst am: 07 März 2014 13:20 Keine Komplettzitate verwenden!
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Ich schließe mich da MysticaObscura an, zumal sich das Problem auch mit meiner Erfahrung deckt.

2012 haben mich einige Freunde mit zur Rabenschwarzen Nacht nach Bremen geschleppt mit dem Ergebnis, dass ich mich dort so fehl am Platz wie schon lange nicht mehr fühlte. Die Musik war überhaupt nicht meins.
Ich vermute da ebenfalls einen Zusammenhang mit Profit - das Alte (gut, in dem Fall eher das Neue) hat sich bewährt, die Leute reisen an und tanzen zu der Musik und gut is'. Von den Grufties, die ich näher kenne, können nur zwei neben mir etwas mit der alten Musik anfangen.

Ansonsten liegt es beim DJ, da hat Svartur Nott auch Recht. Wenn der schon nicht den Mut aufbringt, trotz vorhandenem Interesse etwas an der Playlist zu ändern, ändert sich auch nichts an der Gesamtsituation.

MysticaObscura :
Irgendwo laufen natürlich immer noch die alten Sachen, das sind dann die Tanzveranstaltungen im kleinen Rahmen, meist auch nur 1x im Monat.
Das Publikum ist da auch normalerweise wesentlich durchwachsener, indem alle Altersklassen gut vertreten sind.


Solche kleineren Veranstaltungen haben auch ihren ganz eigenen Reiz und irgendwo finde ich es gar nicht mal so schlecht, dass diese verhältnismäßig selten stattfinden - da weiß man sie viel eher zu schätzen.
Herbstlaubrascheln
Verfasst am: 07 März 2014 14:38 Keine Komplettzitate verwenden!
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Hm, ja, das stimmt schon. Man muss wirklich Glück haben, eine dieser Veranstaltungen zu finden, wo man wirklich noch schwarze Musik hört und man nicht diesen Geisterbahnteckno um die Ohren geballert bekommt.
Mir ist es schon öfter passiert, dass ich mir dachte, hier oder dort wär`s bestimmt ok, von der Musik her, da ist der DJ schon jenseits der 40 und den Schuppen gibts schon seit vielen, vielen Jahren und man weiß, dass durchaus "älteres" Publikum dort anzutreffen ist - und trotzdem spielt man nur noch dieses grauenhafte Zeugs. Da war ich schon ein paar Mal ziemlich baff.

Faszierend ist auch immer wieder, dass sich ziemlich viele drüber beschweren, aber das trotzdem wenig an der Situation ändert. Liegt wahrscheinlich daran, dass diese Leute dann lieber zu Hause bleiben oder ne Kellerfete schmeißen. Rolling Eyes

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AlterSack70
Verfasst am: 07 März 2014 23:17 Keine Komplettzitate verwenden!
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Herbstlaubrascheln schrieb am 07 März 2014 13:38 (zum Originalbeitrag) :
Hm, ja, das stimmt schon. Man muss wirklich Glück haben, eine dieser Veranstaltungen zu finden, wo man wirklich noch schwarze Musik hört und man nicht diesen Geisterbahnteckno


Sehr treffende Bezeichnung ! Muss ich mir merken !

Viele Grüße

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theudas
Verfasst am: 09 März 2014 19:01 Keine Komplettzitate verwenden!
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Die aktuelle Kolumne von Dark-News dreht sich auch um das Thema, warum war früher alles "besser" und warum läuft immer dieselbe Musik auf den Gruftipartys: Kolumne von Friedi von Murr
Herbstlaubrascheln
Verfasst am: 09 März 2014 22:12 Keine Komplettzitate verwenden!
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Eigener Titel:
Strange inside.

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Naja, ich persönlich hab`s aufgegeben.
Ich sage nicht, dass ich Neuem gegenüber nicht immer aufgeschlossen wäre, aber großteils bin ich einfach hängen geblieben. Und rein musikalisch konnte ich mich schon immer mehr für Älteres begeistern, das ist auch eine Geschmackssache und nicht nur Nostalgie. Das Feeling ist ein anderes. Die Musik berührt mich irgendwo, wo die meiste andere nun einmal nicht hinkommt. Das hat auch gar nichts damit zu tun, dass ich großartig jammern will, dass früher alles besser war - war`s in meinen Augen zwar, aber Vergleiche zu ziehen ist auch gar nicht möglich und wahrscheinlich nicht einmal mehr angebracht.

Warum immer die selbe Musik auf diesen Parties läuft? Weil die Leute, die dort hin gehen, sie hören wollen. Und die, die was anderes hören wollen, nicht mehr hingehen.

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