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<  -> Der Tempel

Thema: Pat Condell - Aggressiver Atheismus

Xedion
Verfasst am: 07 Jan 2014 13:38 Keine Komplettzitate verwenden!
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@Inos

Natürlich darf jeder sagen, was er denkt. Und das ist auch gut so. Das ändert aber nichts daran, dass fanatische Atheisten auf einer Stufe mit fanatischen Religiösen stehen. Die Tatsache, dass es Fanatiker auf religiöser Seite gibt, macht es auf der anderen ja nicht besser.

Die große Mehrheit der Leute ist doch ohnehin völlig friedlich und tolerant. Es gibt aber immer wieder solche "Anheizer", die gerne alle über einen Kamm scheren und Stimmung machen. Du sagst es ja selbst, solche Leute kann man ansich nicht ernst nehmen.

Zitat:
Wenn ich Metallica um 2 Uhr Nachts auf volle Lautstärke aufdrehe, ist das auch Input aber meine Nachbarn währen mit so einem Input nicht sehr zufrieden. Aber vielleicht habe ich so eine Religion die mir vorschreibt Metallica um 2 Uhr Nachts aufzudrehen. Nicht dass meine Nachbarn die Musik hören die sie wollen und ich, die ich will, sondern das eben und das müssen sie tolerieren wenn es nach mir geht. Es gibt auch Grenzen anderer die man einzuhalten hat.


Logisch, das gilt aber auch für Atheisten. Das fängt schon bei Beleidigung an ("Religiöse sind doch Geisteskrank") und geht weiter zur Beeinträchtigung der anderen. Freiheit ist immer auch die Freiheit der Andersdenkenden, wie es so schön heißt (Rosa Luxemburg). Das gilt dann eben für alle. Eine Moschee in der Stadt stört mich nicht, laute Musik nachts aber schon. Über Kirchenglocken kann man z.B. sicher streiten.

Die meisten Leute haben ihre Meinung und sind damit völlig zufrieden. Sobald man jedoch versucht, andere davon zu überzeugen, sollte man sich auch entsprechend verhalten. Wieso muss man hier unbedingt "stänkern"? Das gilt für Atheisten wie auch für Religöse.
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EMP Gothic

Direwolf
Verfasst am: 07 Jan 2014 14:13 Keine Komplettzitate verwenden!
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Genau, es geht um Menschen mit gewissen Rechten. Ein Recht zu besitzen schließt aber nicht ein, dieses auch nutzen zu müssen. Ebenso sehr wie der Fundamentalist seine Ansichten für sich behalten und andere - nicht interessierte - in Ruhe lassen könnte, so kann auch der Atheist seine Meinung für sich behalten. Aber es ist natürlich viel spaßiger, fleißig die geworfenen Steine zu sammeln und sie zurück zu werfen, anstatt einfach nur sein Gegenüber labern zu lassen. In Foren, Chats, usw gibt es da diesen wunderbaren Merksatz "Dont feed the Troll.", welcher auch immer wieder wunderbar in außerdigitalen Konversationen funktioniert. Lächeln, nicken, sein Gegenüber im Glauben verharren lassen die Oberhand gewonnen zu haben und sich innerlich köstlich amüsieren. Ob man das nun beim fundamentalistisch predigenden, oder beim atheistisch predigenden Arbeitskollegen macht ist doch gehopst wie gesprungen. Wink

Ach ja... und was radikale Abzweigungen angeht, die auch vor Gewalt nicht zurück schrecken um ihre Überzeugungen zu verbreiten: Das sind in meinen Augen keine religiösen/atheistischen Menschen, dass sind für mich schlicht und ergreifend Verbrecher. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Inos
Verfasst am: 08 Jan 2014 01:57 Keine Komplettzitate verwenden!
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@Xedion

Ich selber habe niemals irgendeine verbindliche Sammlung für Atheisten gesehen wie es bei den Moslems, Juden und Christen gibt. Unter Atheismus versteht jeder was er will, wie gesagt in der Sowjetunion war der Form nach, Religionsfreiheit nach der Verfassung vorhanden. Woher war die Religionsfeindlichkeit dann? Weil die Kirche dort seit 700 Jahren, ohne Ende den Bogen überspannt hat und die Rechnung im Jahr 1917 kassieren durfte. Es pendelt sozusagen hin und zurück, aus einem Extrem in das Andere. In Nordkorea ist das Problem dass die Regierung sich selber als Gott sieht und keine anderen Götter neben sich duldet. Das ist dann aber auch Religion, mir währe es am liebsten wenn jede Ideologie aus dem öffentlichen Raum verschwindet und nur dort ist wo man auf die bewusst zugreifen muss wenn man es wünscht.
Pat Condell will soweit ich es verstanden habe auch nicht dass die Kirchen und Moscheen in die Luft gejagt werden, sondern ist einfach nur ohne Ende genervt. Ich kann ihn mehr als verstehen.

@Direwolf

Es gibt aber Sachen wo Gewalt dazugehört. Als Beispiel die Ortschaften wo es üblich ist, Mädchen zu beschneiden und soll keiner sagen dass die Mädchen das mit Freude hinnehmen und freiwillig hingen. Wenn du einer anderer Meinung bist, so geh auf Youtube und schau dir an was das ist, aber nimm kein Mittagessen weder eine Stunde davor noch danach ein (wenn nicht die nächsten drei Tage Wink). Und das Beste ist, die Menschen die das machen halten es für selbstverständlich, jetzt stell dir vor die müssen plötzlich hier leben, die werden es als extrem beleidigend empfinden wenn die für so eine Operation in den Knast wandern. Man hat eben zu begreifen dass hier im Westen so einiges anders läuft. Unter anderem auch dass hier seit Jahrhunderten alles und jeder karikatuiert wird was in der Öffentlichkeit erscheint. Oder dass ein Vater, seine Tochter nicht ermorden kann weil die vergewaltigt wurde und die Familienehre besudelt wurde und sich dann wundern warum er hinter Gittern kommt.
Ein Mensch der von Islam zurücktritt, muss auch hingerichtet werden soweit ich das gehört habe, aber nicht hier. Es müssen einige Sachen die woanders Gang und Gebe sind, an die Gesetze hier, angepasst werden. Das scheint nicht so leicht zu sein.

Es kann von mir aus jemand an die dunkle Macht glauben, in Darth Vader Anzug rumlaufen und irgendwelche Tempeln einrichten für seine Anbetung, Hauptsache er würgt keinen weil es zu dunklen Seite gehört.
Xedion
Verfasst am: 08 Jan 2014 07:51 Keine Komplettzitate verwenden!
männlich, 32 Jahre
Wohnort: Karlsruhe

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@Inos

Ich denke, dass viele es übertreiben. Religion wurde zum Feindbild vieler Menschen. Es ist in, darauf rumzuhacken. Wir reden hier aber genau genommen über 2 verschiedene Dinge.

Wie sieht der Wahrheitsgehalt im Kern aus und was ist mit den Praktiken. In philosophischen Diskussionen geht es nicht um die Frage, ob Mädchen zu beschneiden sind. Dies scheint noch verstärkt kulturell bedingt zu sein, was es nicht einfacher macht, damit umzugehen. Andere Kulturen haben andere Vorstellungen. Und wer im Westen leben will sollte sich zumindest in gewissem Maß an uns anpassen und sich an unsere Gesetze halten.

Interessant sind aber auch die Kerninhalte der Religionen. Und das ist ja der Theismus. Gibt es einen Gott? Das ist ja nur eine der Fragen. Und das werfen eben viele zusammen. Weil die Praktiken schlecht sind, müssen auch die Kerninhalte falsch sein. Pat Condell ist hier keine Ausnahme. So wie ich das verstehe schwappte der "Hass" etwas über und es wird verallgemeinert.
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Inos
Verfasst am: 10 Jan 2014 07:51 Keine Komplettzitate verwenden!
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@Xedion

Wie ich das verstanden habe, ist nicht Haas bei Condell das was er ausstrahlt sondern eher einfach nur knallharte Respektlosigkeit und darauf hat er wie ich finde, eben einen Recht im Gegensatz zu dem was die Moslems denken. Das ist aber nichts Neues für Menschen die aus dem Osten kommen, die fühlen sich oft gekränkt wenn man denen nicht die Aufmerksamkeit zuteil kommen lässt die sie erwarten, schließlich ist es üblich in den nah und fernöstlichen Ländern dass jeder, jedem, Rechtschaffenheit schuldig ist. Hier muss keiner was, und das ist der Drehpunkt des Problems und nicht die Religion.

Und was ist die Grenze zwischen dem Brauch und der Religion selbst? Geh mal nach Russland und sag den Orthodoxen dass Jesus die Nächstenliebe über alles stellt, die spalten dir den Kopf mit einer Axt. Auch wenn es schwarz auf weiß in der Bibel steht die der Kern deren eigenen Religion ist. Es kann sonst was in der Kernaussage der Religion sein, wenn die Menschen an irgendeinen Scheiß glauben wollen der sich selbst fünf mal wiederspricht, machen die das und wenn du den Wiederspruch verstehst, wollen sie dich aus der Welt haben, auch wenn du auf der gegenüberliegenden Seite der Erdkugel bist. Es gibt genug Russen die bereit sind sich in die Luft zu jagen alleine schon weil sie den Verdacht haben dass da jemand in USA, sie falsch versteht und nicht genug Respekt hat.

Respekt hast du aber schon dann keinen, wenn du kein Rap hörst oder dein Frühstück nicht so aussieht wie deren.
Direwolf
Verfasst am: 10 Jan 2014 08:40 Keine Komplettzitate verwenden!
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Und genau deshalb kann man das nicht mehr als religiös orientierte Menschen ernst nehmen und darf sie (sofern wirklich aktiv werdend) als Verbrecher bezeichnen. Weder das Christentum, noch der Islam (mit dem Hinduismus kenne ich mich nicht so aus) predigen gewalttätige Aktivitäten, oder wünschen diese von ihren Gläubigen. Die Vorstellung man sei dazu verpflichtet seine religiöse Überzeugung notfalls auch mit dem Holzhammer in die Köpfe der anders-Denkenden zu prügeln, oder diese gar umzubringen beruht nicht auf religiösen Hintergründen, sondern einzig auf egoistische, in gewisser Weise gar machthungrige Motive.
Xedion
Verfasst am: 10 Jan 2014 08:49 Keine Komplettzitate verwenden!
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@Inos

Aber was bringt so etwas denn? Stell dir mal vor ein Theist sagt Dir den Satz "Atheisten haben keine Moral, die tun nur was Ihnen Spaß macht und nehmen keine Rücksicht" ins Gesicht. Wärst Du erfreut? Würde das den Konflikt nicht nur noch anheizen?

Religion liefert verschiedene Dinge. Einen "Sinn" im Leben, Hoffnung, Erklärungen, eine Letztbegründung, Halt usw. Und das ist erstmal nur die "emotionale" Ebene, denn auch rational sind theistische Positionen durchaus vertretbar - auch wenn es sicher nicht daran liegt, dass so viele religiös sind. Im Kern geht es meist (bei den theistischen Religionen) um Gott als zentrale Figur, die genau diese Fragen bedient. Radikale Atheisten versuchen den Menschen eben das wegzunehmen. Da ist es doch klar, wie die Reaktion aussieht. Sie tun das "für eine bessere Welt", weil es ihre Aufgabe zu sein scheint - aber eine "bessere Welt" ist genau das, was sie darunter verstehen. Das ist doch klassische Missionierung. Nichts anderes ist es, wenn sich in jedem theistischen Forum oder unter jedem theistischen Video in Youtube unzählige Atheisten tummeln, um Einspruch einzulegen.

Menschen bringen sich wegen so vielen verschiedenen Dingen um, die rein garnichts mit Religion zu tun haben. Und ich denke in den meisten Fällen von "religiösem Fundamentalismus" spielt hier noch viel mehr mit rein (beispielsweise der Konflikt: Arabische Welt gegen Westen). Wieso so stark verallgemeinern?
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Inos
Verfasst am: 14 Jan 2014 00:11 Keine Komplettzitate verwenden!
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@Direwolf

Es geht darum wer den größten Krawall macht wenn jemand der Gewalt predigt, hinter Gittern kommt. Wenn ein moslemischer Prediger, Gewalt predigt und dafür zu Verantwortung gezogen wird, und deswegen Unruhen anfangen von den Anhängern dieser Religion. Dann sollten die moderaten Moslems, sich davon wenigstens distanzieren und es verurteilen. Am sonsten macht man sich Gedanken drüber. Es ist eben aktuell und muss besprochen werden.
Marlyn Manson, wurde in USA jedenfalls noch nicht hingerichtet obwohl die Christen dort wie ich das gehört habe, gehörig eine an der Waffel haben, wenn man anfängt in USA, Ehebrecher zu köpfen dann wird das eben aktuell.

@Xedion

Ich bin kein Atheist und fühle mich nicht mal ein Wenig von Pat Condell herabgewürdigt weil das Thema ist ja nicht Religion an sich sondern nichts anderes als krankhafter Trieb, alles niederzustrecken was eine andere Überzeugung nach Außen bringt als die eigene. Warum soll ich beleidigt sein wenn man mir sagt ich soll nicht in das Haus anderer Leute gehen und meine Füße auf deren Tisch legen? Wenn aber nach so einer Aussage, irgendwelche halbschwachen auf die Straßen gehen und Krawall machen, sollte man sich anschauen woran die glauben und die Frage stellen ob die ihren Glauben nur falsch verstehen oder ihr Glaube, Müll ist.
Und genau das hier passiert, dass einige Sachen öffentlich angezweifelt werden. Im Westen darf man das und ich finde, richtig so.
Xedion
Verfasst am: 14 Jan 2014 08:02 Keine Komplettzitate verwenden!
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@Inos

Ich denke der Unterschied ist eben, dass Religion mit metaphysischen Fragen zu tun hat. Dennoch sollte auch hier gelten "leben und leben lassen". Wir sind nicht die moralische Weltinstanz, wer hier bei uns leben will, soll sich aber an unsere Regeln halte - soweit klar. Und wir leben ja ganz gut damit, mit Religionsfreiheit usw. Nun gibt es aber bestimmte Gruppen, die "unsere Regeln" gerne zu ihrem Gunsten ändern würsen, nach ihrer Moralvorstellung. Was denkst du, wie viele radikale Religiöse, aber auch Atheisten, gerne jeweils die Gegenseite los werden wollten?

Mich stört es hier insbesondere, dass ständig alles in einen Topf geworfen wird. Vorgestern habe einen Artikel zu Exorzismus in Deutschland gelesen. Davon kann man ja halten, was man will. Der Tenor der Kommentare: Wie kann man heute nur religiös sein, das ist doch alles Unsinn, nur für Zurückgebliebene. Dieses Denken meine ich auch bei Condell auszumachen - leider.
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