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Thema: Sinn/Grund eines Lebens

CharlotteSchlotter
Verfasst am: 11 Jan 2018 19:29 Keine Komplettzitate verwenden!
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Die Einstellung, über den Sinn des Lebens nicht nachzudenken, weil man eh keine Antworten bekommt, kann ich nicht ganz verstehen. Die Suche nach Antworten kann zu neuen Erkenntnissen und Sichtweisen führen - auch wenn die eigentliche Antwort nicht dabei ist.
Ich sehe es eher so, dass die Suche nach Fragen wie dem Sinn des Lebens viele Überraschungen und Erkenntnisse bereithält, die einen weiterbringen können, die eigene Perspektive erweitern, einen irgendwie weiser machen.

Zitat:
Darum leben Nichtgläubige ihr Leben bewusster, intensiver und zielstrebiger als irgendwelche Religionsfanatiker, die ihr Leben wegwerfen in der Hoffnung dadurch ein womöglich besseres Leben zu erhalten
.

Mit solchen Schlussfolgerungen wäre ich vorsichtig. Vielleicht ist es für viele ja ein sehr erfüllendes Leben, wenn sie in der Religion einen Sinn gefunden haben für ihr Leben und diesen nicht mühselig suchen müssen oder daran verzweifeln, dass es keinen gibt.
Wieso sollte das ein Wegwerfen des Lebens sein, nur weil es ein anderer Lebensentwurf ist als deiner? Finde ich ziemlich engstirnig, das so zu verurteilen.
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EMP Gothic

LeChatNoir
Verfasst am: 11 Jan 2018 20:40 Keine Komplettzitate verwenden!
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Eventuell Leid zu vermindern..Leben ist Leid...es kann nur die Aufgabe eines jeden sein..es zu minimalisieren...das sollte oberste Priorität haben.
Wir sind alle miteinander vernetzt.Wir sollten das als Ziel haben.
alle abhängig von der selben Welt/Planeten.
Wie ich unser System allerdings wahrnehme..dann sehe ich nur Profit und Gewinn aufgrund von Leid...Die einen leiden bis zum Tod,die anderen profitieren davon.
Wird Zeit das wir mal aufwachen und erkennen ,das jedes Leben gleich viel wert hat,nicht nur in Phantasiebüchern.....*den Rest lasse ich lieber unausgesprochen,wer das nicht selbst erkennt....*
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Wurdalak
Verfasst am: 12 Jan 2018 01:56 Keine Komplettzitate verwenden!
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CharlotteSchlotter schrieb am 11 Jan 2018 19:29 (zum Originalbeitrag) :


Mit solchen Schlussfolgerungen wäre ich vorsichtig. Vielleicht ist es für viele ja ein sehr erfüllendes Leben, wenn sie in der Religion einen Sinn gefunden haben für ihr Leben und diesen nicht mühselig suchen müssen oder daran verzweifeln, dass es keinen gibt.
Wieso sollte das ein Wegwerfen des Lebens sein, nur weil es ein anderer Lebensentwurf ist als deiner?

Nun, weil das einfach meine Meinung ist, für mich ist das halt verschwendetes Leben, ganz einfach und eine Meinung ist nicht engstirnig, genauso wenig wie deine. Wink

Kleine Kinder kennen keine Religionen oder Hirngespinste um glücklich sein zu können, sie hinterfragen nicht und suchen keinen Sinn, sie nehmen das Leben wie es ist.
All der Blödsinn wird ihnen im laufe ihres Lebens von gewissen Institutionen eingeimpft und verseuchen das reine und unschuldige Herz.

Darum, wer glücklich damit ist einer Illusion hinterherzulaufen so wie es z.B. Mönche oder Nonnen tun und auf die ganzen Freuden des Leibes, der Triebhaftigkeit und der absoluten Auskostung des Menschseins freiwillig verzichten, nur um einem Trugbild gefallen zu können, der hat mein Mitgefühl und mein Beileid.
Obwohl, die treiben es warscheinlich auch wie die Karnickel, der Trieb überwiegt einfach, sch... auf Maria oder Jesus in dem Moment. Laughing Laughing Laughing

Wenn jemand lieber mit Maria oder Jesus verheiratet ist anstatt mit seinesgleichen und aus freien Stücken auf Familie und das ganze drumherum verzichtet, viel Spaß dabei.

Wenn die Kirche den Selbsmord nicht als Todsünde abgestempelt hätte, was glaubst Du wieviel Menschen sich schon das Leben genommen hätten, nur um sofort bei ihrem Gott sein zu können?
Aber alles hat seinen Hintergedanken, denn im tiefsten Mittelalter brauchte man doch die schwer schuftenden Bauern, die den Herren ihren Reichtum bescherten, darum mal schnell die Todsünde kreieren.

Wenn jemand davon überzeugt ist, um noch ein anderes Beispiel zu nennen, Ungläubige töten zu müssen, damit nach seinem Ableben ein voller Harem auf ihn wartet, der muss im hier und jetzt schon seeehr verzweifelt sein nicht war?

Religionen treiben Menschen in den Wahn und unterdrücken das natürliche und tierische Menschsein.

Die schlimmsten Gräueltaten liegen auf den Grunde von Religionen und irgendwelchen Wahnvorstellungen.


LeChatNoir schrieb am 11 Jan 2018 20:40 (zum Originalbeitrag) :

Wird Zeit das wir mal aufwachen und erkennen ,das jedes Leben gleich viel wert hat,nicht nur in Phantasiebüchern.....*den Rest lasse ich lieber unausgesprochen,wer das nicht selbst erkennt....
....erkennt nicht, daß der Mensch nur ein Tier unter Tieren ist, leider ein sehr bösartiges aufgrund seiner intelligenz, das schlußendlich nur seinen Trieb folgt, zu überleben und das halt auch auf Kosten anderer.
Dieses Verhalten liegt in der menschlichen Natur, diese Bösartigkeit, dieses Auge um Auge, Zahn um Zahn.
Wenn es drauf ankommt, dann wird jeder Einzelne seinen nächsten verkaufen, wenn er dadurch einen Vorteil für sich und seine Liebsten eringen kann.
Wer das nicht erkennt, lebt meiner Meinung nach in einer Traumwelt, denn leider ist die überwiegende Einstellung so und diese wird sich denk ich, auch niemals ändern.

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Herbstlaubrascheln
Verfasst am: 12 Jan 2018 06:44 Keine Komplettzitate verwenden!
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Ich finde, beim "Einimpfen" irgendwelcher Dinge ist die Kirche heutzutage überhaupt nicht mehr präsent - sie hat doch so gesehen überhaupt keine "Macht" mehr über mich als einzelner Mensch. Sie sagt zwar immer noch, die Pille sei böse und weiß der Geier was, aber kann sie mich wirklich dran hindern, dass ich sie nehme oder etwas andere behaupte? Nö. Von dem her juckt mich das alles schlicht und einfach nicht.

Ansonsten - ich bin selbst nicht religiös, aber ich sehe das alles nicht so wild. Jeder sollte mit dem, wie er leben möchte, glücklich werden. Dass Menschen dadurch in einen Wahn getrieben werden, kann natürlich sein - ist aber beim Großteil nicht so, meiner Meinung nach. Die schlimmsten Gräueltaten kommen vom Menschen, nicht von der Religion. Die wird gerne dafür missbraucht, schlimme Dinge zu tun bzw. sie in irgendeiner Weise zu rechtfertigen.
Für die einen mag es ein Trugbild und eine Illusion sein, für die anderen, die danach leben, ist es vielleicht die absolute Erfüllung und ein Lebensinhalt.

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izento
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Ich werde mich jetzt mal nicht am Religionsbashing beteiligen, da ich denke daß Nihilismus und andere atheistische Strömungen auch nichts anderes sind als eine Art "Religion".

Da das Leben keinen "höheren Sinn" hat muß sich jeder selbst einen Sinn suchen. Das muß nichts besonderes sein oder irgendwie "weltbewegend". Die Hauptsache ist doch man weiß warum man am nächsten Morgen erwacht.

Schafft man es nicht und bleibt das Leben "sinnlos", so sehe ich allerdings auch keinen Grund es nicht zu beenden.
Es gibt über sieben Milliarden Menschen auf der Erde. Was zählt der Einzelne da?

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"... Alle, die von Freiheit traeumen, Sollen's Feiern nicht versaeumen, sollen tanzen auch auf Graebern. Freiheit, Freiheit, Ist das einzige, was zaehlt. ..." (Westernhagen)

Die Zeit heilt keine Wunden. Die Zeit lässt nur das Fleisch faulen.

Follow your dreams and be TRUE to yourself.

Der alte Narr sagt: Ich bin ein alter Weiser. Der alte Weise sagt: Ich bin ein alter Narr.
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CharlotteSchlotter
Verfasst am: 12 Jan 2018 18:14 Keine Komplettzitate verwenden!
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@Wurdalak: Klar ist das deine Meinung und die finde ich auch interessant. Ich finde es andererseits aber auch merkwürdig, wie krass, fast schon emotional du über religiöse Menschen urteilst dabei.

Zitat:
Kleine Kinder kennen keine Religionen oder Hirngespinste um glücklich sein zu können, sie hinterfragen nicht und suchen keinen Sinn, sie nehmen das Leben wie es ist.


Na und, willst du deshalb als Erwachsener auf dem geistigen Stand eines Kindes bleiben? Klar, kleine Kinder wissen auch nicht, was ihre eigene Identität ist und erkennen sich im Spiegel nicht selber. Ist das deshalb erstrebenswert? Ich bin kein Entwicklungspsychologe aber nur weil das Hirn eines Kindes noch keine komplexen Gedankengänge haben kann, ist es doch deshalb nicht weniger erstrebenswert selbige als Erwachsener zu haben.

Und Menschen suchen sehr wohl nach Sinn. Einen Sinn zu finden ist eine zutiefst menschliche Eigenschaft. Wo die Menschen früher den Religionen hinterher gerannt sind, gibt es heute halt andere heilige Kühe, mit denen die Menschen versuchen, ihrem Leben einen Sinn zu geben. Was glaubst du, warum gerade in dieser Zeit so viele Menschen wie die irren konsummieren, vor Apple Stores kampieren, aus Marken, der eigenen Ernährung oder dem Aussehen eine Art Ersatzreligion machen?

Wie auch immer der einzelne versucht, seinem Leben einen Sinn zu geben - so lange er damit glücklich ist kann man ihn doch eigentlich nur beglückwünschen, oder?
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Phönix75
Verfasst am: 12 Jan 2018 20:25 Keine Komplettzitate verwenden!
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Die neue Religion heißt Konsum. Für manche reicht schon ein Smartphone und sie haben den Sinn ihres Lebens gefunden. Wink
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Wurdalak
Verfasst am: 13 Jan 2018 01:51 Keine Komplettzitate verwenden!
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CharlotteSchlotter schrieb am 12 Jan 2018 18:14 (zum Originalbeitrag) :

Na und, willst du deshalb als Erwachsener auf dem geistigen Stand eines Kindes bleiben? Klar, kleine Kinder wissen auch nicht, was ihre eigene Identität ist und erkennen sich im Spiegel nicht selber. Ist das deshalb erstrebenswert?
Nun, vielleicht habe ich mich da ein wenig unverständlich ausgedrückt, das ist leider das Problem beim Geschreibsel, da kann man viel falsch interpretieren. Wink

Aber was ich damit sagen wollte ist, das Kinder von Grund auf erstmal unschuldig sind, damit meine ich, dass jene, je nach Erziehung im laufe der Zeit in eine gewisse Richtung gedrängt werden und dadurch erheblichen Einflüssen ausgeliefert sind, was die Sicht der Dinge und des Lebens betrifft.

Eltern versuchen ihnen Kindern Werte fürs Leben mitzugeben, was auch ganz normal und gut so ist, dann kommen Einflüsse von Außerhalb, unser Staat gibt die Richtung vor, alles ist geregelt, der ganze Ablauf des Lebens und spätestens in der Schule gibt es u.a. Religionsunterricht, ein Pflichtfach für alle Schüler.

Dort werden sie dann vollgepumpt mit jenen Hirngespinsten, die ich im vorherigen Thread beschrieben habe und es wird ihnen dadurch unnötiger Ballast auferlegt, mit denen viele ihr ganzes Leben lang zu kämpfen haben.

Man sieht, das ist keine Frage des geistigen Entwicklungsstandes, wenn ich in eine Ecke gedrängt werde und ich die festgelegte Schiene durchlaufen muss. Aber ob ich das will interessiert kein Schwein Wink

Und klar, kann ich danach immer meinen Weg gehen und mich für oder gegen entscheiden, aber manchmal haben diese psychischen Vampire einfach gute Arbeit geleistet. Evil or Very Mad

@Herbstlaubrascheln
Täusche dich da mal nicht, diesbezüglich ist der psychologische Druck, der von Kirchen ausgeht noch immer sehr enorm, beonders in Bayern und ganz besonders im ländlichen Raum, dort, wenn man versucht seine Kids von allem rauszuhalten, diese schnell als Außenseiter abgestempelt und abwertend behandelt werden.
Sorry, aber das ist z.T. leider noch so.
Mir pers. wäre das egal, aber den Kids?

@Phönix75
Da kann ich dir nur zu 100% zustimmen. Very Happy

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Phönix75
Verfasst am: 13 Jan 2018 10:56 Keine Komplettzitate verwenden!
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Genau Wurdalak. Gerade Bayern ist doch ein Paradebeispiel dafür, wie indoktriniert Religion (Christentum) bei den Menschen ist. Klar kann man aus der Reihe tanzen. Aber generell ist es doch gerade auf dem Lande eher schwer, sich dem Ganzen zu entziehen. Da kommen's daher und grüßen dich mit "Grüß Gott". Was soll man darauf antworten, als Atheist? Vielleicht "Ja mach ich, wenn ich ihn sehe."? Überall hängen Kreuze herum. Selbst in Pensionen oder Hotels ist das Standard. Ich persönlich finde das aufdringlich. Naja, und dann die Lederhosenfraktion... welches Kind wird sich dem wohl entziehen können, wenn es da hineingeboren wird? Von freier Entfaltung ist da nicht viel zu sehen und zu spüren. Komischerweise ist aber das christlich soziale garnicht soweit entfernt vom Rassismus und Rechtsradikalismus (Reichsbürger), wie uns die CSU eindrucksvoll beweist. Wink

Ich will Bayern garnicht verteufeln. Es gibt sicher schöne Ecken und "fast" Vollbeschäftigung. Jetzt fehlt nur noch, dass sie sich aus ihrer traditionell-religiösen Kruste befreien. Wink
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Herbstlaubrascheln
Verfasst am: 14 Jan 2018 11:11 Keine Komplettzitate verwenden!
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Zum Thema Bayern und Religion:

Ich muss sagen, ich bin da einfach sehr phlegmatisch. Ich lebe ja am Arsch von Niederbayern, in einer wirklich sehr ländlichen Gegend, und ist durchaus bewusst, was Ihr meint, wenn Ihr sagt, dass die Kirche hier noch sehr präsent ist. Das Ganze ging schon mal los mit Kindergärten, KiTas und all sowas - die sind hier vollkommen in der Hand der Kirche. Wenn ich also mein Kind in eine KiTa bringen möchte, komme ich so gesehen gar nicht drum herum, ihn in eine katholische zu geben, weil eine andere gibt es nicht. Schluss, Aus, Punkt. Wenn die dort Palmbuschen und Osterzweige basteln, tut mir selbst das nicht weh - und wenn man ihnen irgendwelche Geschichten aus der Bibel vorliest, auch nicht. Mir ist das latte, weil ich es nicht wie eine Gehirnwäsche oder so empfinde; und MIR als Elternteil kann man das Gehirn nicht mehr waschen, weil ich dafür definitiv schon zu alt bin.
Mein Sohn beispielsweise geht auf eine katholische Realschule eines Klosterordens, weil es die einzige Realschule hier ist, die wirklich annehmbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Klar, die gehen vielleicht drei, viermal öfter zur Kirche vor den Ferien als in einer "anderen" Schule, aber ansonsten läuft da auch nichts großartig anders als anderswo und mein Junge hat genau so wenig mit der Kirche am Hut wie ich oder irgendjemand anderer, der sich damit halt nicht großartig auseinander setzt oder wieder findet.
Wir sind in Bayern nicht alle Ur-Christen, Schwarz-Wähler und Lederhosen-Träger, nur weil wir da "hinein geboren" wurden; und nur weil ich mal auf einem katholischen Kindergarten war, ist mein Hirn nun nicht irgendwie umprogrammiert. Ist zwar nun ein wenig weit weg vom eigentlichen Thema, aber warum schreibt Ihr den Menschen nicht auch ein wenig eigenständiges Denken zu? Wink

Übrigens, da fällt mir ein - bei meinem Sohn an der Schule gibt`s auch die Möglichkeit, Ethik oder was auch immer zu wählen und zu meiner Zeit war das auch nicht anders. Ich hab`mich von Religion nie so sehr "belästigt" gefühlt wie offensichtlich andere Leute bzw. ich gebe dem Ganzen nicht so viel Raum.
Es gibt weit schlimmere Dinge, die unsere Kinder prägen und in bestimmte Richtungen lenken - und dagegen können wir tatsächlich nur sehr wenig tun bzw. mit uns wird es ja selbst in einem gewissen Ausmaß gemacht.

Ich persönlich finde herumhängende Kreuze nicht aufdringlich - nicht, weil ich daran gewöhnt bin (ich bin es nicht), sondern weil mir so etwas einfach egal ist bzw. ich mich davon nicht stören lasse - man könnte meinetwegen auch sonstwas an die Wände hängen. Wenn Dinge irgendwo Tradition sind, nerven die mich nicht an, die lass`ich halt da, wo sie sind und damit hat es sich - ich kenne auch Leute, die in muslimischen Ländern Urlaub machen und sich drüber aufregen, wenn sie ihre Beine oder Haare bedecken müssen. Ist ja nicht meine Religion, lass`ich mir ja nicht aufdrängen. xD

Ich finde, jeder sollte mit seinem "Sinn" gut klar kommen, zufrieden sein, ein gutes Leben führen. Und wenn das jemand nun tut, in dem er gläubig ist oder Nonne wird oder was auch immer - jedem das Seine. Ich verteufel`das nicht; erwarte aber halt auch, dass man mich hingegen nicht verteufelt, weil ich es vielleicht anders sehe.

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